„Kirche der Zukunft“: Wechsel in der Prozessleitung

Komplexität macht Einbezug weiterer Personen und neue Verantwortlichkeiten nötig

23.06.2026

Bereits seit über einem Jahr läuft der Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“ in unserer Diözese. In dieser Zeit ist die Komplexität des Prozesses enorm gewachsen. So sind mit dem „Zentralen Prozessmanagement“ und „Verwaltung in neuen Strukturen“ unter anderem auch zwei neue Programme hinzugekommen.  „Die Entwicklung des vergangenen Jahres macht den Einbezug weiterer Personen in den Entwicklungsprozess und auch neue Verantwortlichkeiten in der Prozessleitung nötig“, sagt Bischof Dr. Krämer. 

Aus diesem Grund wird Barbara Strifler zum 1. Juli 2026 die Prozessleitung des diözesanen Entwicklungsprozesses „Kirche der Zukunft“ verlassen, um sich künftig noch stärker auf die Programmleitung des Programms „Seelsorge in neuen Strukturen“ und der Vernetzung des Programms mit der Hauptabteilung IV (Pastorale Konzeption) zu konzentrieren. Seit Frühjahr 2025 hat Barbara Strifler die Prozessleitung zusammen mit Stefanie Oeben und Wolfgang Zilk zusätzlich zu ihren Aufgaben als Referentin in der HA IV wahrgenommen. 

„Nach der wichtigen Etappe im November 2025 haben sich der Prozess und seine Programme weiter ausdifferenziert. Für mich wurde damit immer deutlicher: Meine Tätigkeit auf drei Ebenen (Prozessleitung, Programmleitung ‚Seelsorge in neuen Strukturen‘ und HA Pastorale Konzeption) bringt an vielen Stellen – trotz durchaus vorhandener Synergien – eine strukturelle Unklarheit mit sich, die ich als zunehmend schwierig erlebt habe. Gleichzeitig konnte ich den drei Aufgabenfeldern nicht in der Qualität gerecht werden, die sie benötigen“, sagt Barbara Strifler. 

Bischof Dr. Klaus Krämer dankt Barbara Strifler für ihre Arbeit in der Prozessleitung: „Sie haben mit Ihrem Einsatz und Ihrer Kompetenz den Entwicklungsprozess in unserer Diözese maßgeblich mitgestaltet und auf einen guten Weg gebracht. Dafür bin ich Ihnen dankbar. Und ich bin sehr froh, dass Sie Ihre Erfahrungen durch Ihre langjährige Tätigkeit an verschiedenen Stellen in unserer Diözese jetzt noch stärker in die Programmleitung des für den gesamten Entwicklungsprozess zentralen Programms ‚Seelsorge in neuen Strukturen einbringen werden‘“, betont der Bischof. 

Die frei werdende Stelle in der Prozessleitung des Entwicklungsprozesses „Kirche der Zukunft“ wird ab 1. August 2026 Michael Winz, Stellvertretender Leiter der Stabsstelle Revision, übernehmen. „Als Teil der Prozessleitung wird Herr Winz seinen Fokus vor allem auf das Controlling des Entwicklungsprozesses legen und damit die Prozessleitung ideal ergänzen“, betonte Bischof Dr. Krämer.