Mittelfristige Finanzplanung der Diözese
Einsparprozess in der Diözese
Vor dem Hintergrund der sich verändernden Rahmenbedingungen wie dem Mitgliederrückgang, dem Rückgang der Kirchensteuermittel und dadurch dem Verlust an Kirchensteuerkraft durch Gehaltsentwicklungen und Inflation wurde bereits im Oktober 2023 für die Diözese (und damit verbunden für alle Budgets innerhalb des Diözesanhaushalts) die „Mittelfristige Finanzplanung 2025 bis 2030“ vom Diözesanrat beschlossen.
Ziel der „Mittelfristigen Finanzplanung“ ist es, unter dem Motto „Wandel und Entwicklung ermöglichen – Stabilität für die Zukunft“ bis 2030 alle Budgetkreise innerhalb des Diözesanhaushalts zu reduzieren, um die Diözese finanziell zu stabilisieren und so die wirtschaftliche Grundlage für die Angebote der zukünftigen Kirche in der Diözese zu sichern. Dabei wurde festgelegt, dass keine Stellen für das Pastorale Personal in den Kirchengemeinden und der kategorialen Seelsorge reduziert werden, ebenfalls keine Reduzierungen im Bereich der Ausbildung des Pastoralen Personals und in der Berufungspastoral vorgenommen werden und es zu keinen betriebsbedingten Kündigungen von Mitarbeitenden der Diözese kommt.
Mittelfristige Finanzplanung B020 (Kurie)
Auch im Bereich der Bischöflichen Kurie wurden die Verantwortlichen für die einzelnen Budgetkreise innerhalb des Diözesanhaushalts beauftragt, die gesetzten Ziele innerhalb ihrer Zuständigkeit umzusetzen.
Für den Budgetkreis „B020 – Generalvikar“, der Personal- und Sachmittel der Bischöflichen Kurie umfasst, wurden im Rahmen der „Mittelfristigen Finanzplanung B020 (Kurie)“ im Jahr 2025 Vorschläge erarbeitet, wie der Deckungsbedarf des Budgetkreises B020 dauerhaft gesenkt werden kann.
Aus diesen Vorschlägen wurden Einsparungsmaßnahmen definiert, die bereits in die Planung des Doppelhaushalts 2027/28 für den Budgetkreis „B020 – Generalvikar“ eingearbeitet wurden. Ein Teil der Ergebnisse wird auch in das geplante Programm „Organisationsentwicklung“ im Bereich des Bischöflichen Ordinariats überführt, das derzeit vorbereitet wird. Vorschläge, die durch ein Prozessmanagement und Digitalisierung zu einer Einsparung führen, werden im Rahmen der Programme „Zentrales Prozessmanagement“ und „Digitalstrategie“ umgesetzt.
Trotz des erfolgreichen bisherigen Einsparprozesses sind die Maßnahmen angesichts der strukturellen Entwicklung der Einnahmen der Diözesankurie nicht ausreichend, um die Herausforderung dauerhaft zu lösen. Die mittelfristige Finanzplanung wird in den kommenden Haushaltsplanungen fortgesetzt.
