Fragen zum Prozess "Kirche der Zukunft"
Hier finden Sie FAQ zum Prozess “Kirche der Zukunft” allgemein.
Wenn Sie weitere Fragen zum Gesamtprozess haben, schreiben Sie uns gern eine E-Mail an beteiligung-kirche-der-zukunft(at)drs.de.
Grundlegendes zum Prozess „Kirche der Zukunft“
Was ist der Prozess „Kirche der Zukunft“?
„Kirche der Zukunft“ ist der Name des Entwicklungsprozesses der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In diesen Prozess sind die Programme „Räume für eine Kirche der Zukunft“, „Seelsorge in neuen Strukturen“, „Verwaltung in neuen Strukturen“ „Digitalstrategie“ „Zentrales Prozessmanagement“ und „Organisationsentwicklung“ (Vorarbeiten und Start im Laufe des Jahres 2026) eingebettet. Die Programme arbeiten eigenständig, aber eng aufeinander abgestimmt und werden von interdisziplinär besetzten Teams geleitet.
(aktualisiert am 10.03.2026)
Warum gibt es den Prozess „Kirche der Zukunft“?
Alle Projekte, die in den Prozess „Kirche der Zukunft“ eingebettet sind, reagieren auf veränderte Rahmenbedingungen. Dies sind veränderte pastorale Bedürfnisse, Mitgliederverlust, Fachkräftemangel in der Pastoral und der Verwaltung sowie ein Rückgang der finanziellen Mittel. Bischof Dr. Klaus Krämer hat diesen Entwicklungsprozess angestoßen, damit sich die Diözese Rottenburg-Stuttgart gemeinsam mit allen Mitgliedern in eine positive und zukunftsfähige Richtung entwickeln kann.
Wie stellt sich die finanzielle Situation der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Kirchengemeinden aktuell dar?
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart im engeren Sinne wie auch die Kirchengemeinden finanzieren sich im Wesentlichen aus den Kirchensteuereinnahmen. Diese sind dauerhaft rückläufig. Seit dem Jahr 2024 wird die Kirchensteuerzuweisung an die Kirchengemeinden zusätzlich aus der Rücklage "Verteilungsmasse" unterstützt. Hierzu sind jährlich Rücklagenentnahmen in zweistelliger Millionenhöhe nötig. Dies ist mit Blick auf die Rücklagenverfügbarkeit nicht auf Dauer leistbar, sondern soll die Kirchengemeinden für die laufenden Prozesse finanziell handlungsfähig halten. Damit sind Konsolidierungsmaßnahmen für die Diözese wie die Kirchengemeinden unumgänglich. Nähere Informationen können der Medieninformation vom 9. Februar 2026 entnommen werden.
Wie kann ich mich über den Prozess „Kirche der Zukunft“ informieren?
Um auf dem Laufenden zu bleiben, abonnieren Sie am besten unseren Newsletter, der einmal im Monat erscheint (→ Zur Anmeldung) oder besuchen regelmäßig diese Website. Hauptamtliche Mitarbeitende und ehrenamtlich Engagierte können im Mitarbeiterportal der Gruppe „Kirche der Zukunft“ beitreten.
Was sind die Visionsbausteine?
Die Visionsbausteine bestehen aus sieben Begriffspaaren und einem Begriffstrio. Die sieben Paare sind Eigenschaften der Kirche der Zukunft an vielen Orten, wie sie handelt und wie sie wirksam wird. Das Begriffstrio zeigt ihre Verbindung zu Gott auf, aus dem sie lebt und dessen Auftrag sie erfüllt. Alle kirchlichen Orte, Kirchengemeinden, Citypastoral, Caritas, Krankenhausseelsorge, Verbände, geistliche Gemeinschaften etc. sind eingeladen, sich mit der Vision zu beschäftigen und sie für den eigenen Ort fruchtbar zu machen. Die unterschiedlichen Orte können innerhalb der Vision Schwerpunkte setzen. Ein leeres Feld lässt die Möglichkeit, dass jeder kirchliche Ort ergänzen kann, was für ihn und für seine Situation darüber hinaus wichtig ist. Es gibt die Visionsbausteine zum Download und zur Bestellung, biblische Impulse für die Gremienarbeit und weitere Impulse zu den Visionsbausteinen in der Broschüre Impulse für den Prozess “Kirche der Zukunft”.
