Räume für eine Kirche der Zukunft

Das Programm „Räume für eine Kirche der Zukunft“ hat das Ziel, alle Gebäude der Diözese zukunftsfähig, gemeinwohlorientiert und finanzierbar weiterzuentwickeln.
Zentral im Programm ist für fast 5.500 Gebäude das gleichnamige Projekt „Räume für eine Kirche der Zukunft“. Das im Jahr 2024 gestartete Projekt hat das Ziel, den beheizten, nicht-sakralen und kirchensteuerfinanzierten Gebäudebestand der Kirchengemeinden um 30 % zu reduzieren, um den verbleibenden Bestand bis 2040 klimaneutral sanieren, gemeinwohlorientiert und sinnvoll nutzen sowie dauerhaft finanzieren zu können. Dazu erarbeiten in einem ersten Schritt Zukunftsausschüsse auf Ebene der Seelsorgeeinheiten Nutzungskonzepte und Vorschläge zur Reduktion des Gebäudebestands durch Verkauf, Vermietung, Verpachtung oder Kooperation. Dabei werden sie von Regionalmanager:innen begleitet. Im Jahr 2026 beginnt die Entscheidungsphase: Die entwickelten Vorschläge werden den Kirchengemeinderäten zur Beschlussfassung vorgelegt und mit den Überlegungen zu den neuen Kirchengemeinden abgeglichen. Parallel dazu werden für die neuen Kirchengemeinden Konzepte für eine sinnvolle und gemeinwohlorientierte Nutzung der verbleibenden Gebäude weiterentwickelt. Hierbei werden sowohl externe Kooperationspartner:innen als auch die sakralen Gebäude einbezogen.
Im Rahmen des Programms „Räume für eine Kirche der Zukunft“ werden außerdem Perspektiven für die über 2.400 katholischen Sakralgebäude in der Diözese und eine bessere Verzahnung mit dem diözesanen Gebäudebestand entwickelt. Projekte und Maßnahmen, die zur Erreichung der Klimaneutralität beitragen wie der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen, die energetische Sanierung von Gebäuden oder die Optimierung von Heizungen, werden fortgeführt. Zusätzlich werden Richtlinien und Ordnungen für den Gebäudebereich novelliert, die für den Gesamtprozess „Kirche der Zukunft“ und für die Erreichung der Klimaschutzziele notwendig sind. Ziel ist es, dass alle Novellierungen mit dem Gesamtprozesse „Kirche der Zukunft“ abgestimmt, schöpfungsfreundlich und zukunftsweisend sind.
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Leitung
Dr. Thomas Schwieren (Hauptabteilung VIIIb - Kirchliches Bauen, Abteilungsleiter Bischöfliches Bauamt)
Cäcilia Riedißer (Hauptabteillung IV - Pastorale Konzeption)
Felix Kellner (Hauptabteilung XIII - Kirchengemeinden und Dekanate)

