Prinzipien des Zentralen Prozessmanagements

  • End-to-End-Sicht: Wir denken Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg, nicht in Silos.
  • Schrittweise Einführung: Wir arbeiten iterativ, lernen, passen an.
  • Beteiligung statt Expertenmodell: Prozesse werden mit den Beteiligten entwickelt, nicht über sie hinweg. Wissen liegt in der Organisation.
  • Praxisnähe: Prozesse müssen im Alltag funktionieren. Pragmatische Lösungen sind erlaubt.
  • Nutzen vor Dokumentation: Prozesse werden nur so weit beschrieben, wie sie Steuerung, Qualität oder Effizienz verbessern. Dokumentation ist kein Selbstzweck.
  • Klarheit vor Vollständigkeit: Lieber wenige, verständliche Prozesse als viele, die niemand nutzt.
  • Einheitliche Standards – flexible Anwendung: ein gemeinsames Prozessverständnis und Templates, mit Spielraum, wo sinnvol
  • Transparenz: Ziele, Vorgehen, Entscheidungen und Abgrenzungen werden offen kommuniziert.
  • Rollen- und Verantwortungs­klarheit: Prozesse haben eindeutige Verantwortliche, sowohl gesamt als auch in den Prozessrollen.
  • Integration mit Digitalisierung: Prozessdesign und Digitalisierung/ Automatisierung werden zusammengedacht, nicht nacheinander.
  • Lernorientierung: Fehler und Unschärfen sind Teil des Lernprozesses. Anpassungen sind ausdrücklich erlaubt.
  • Nachhaltigkeit: Das System soll nach Projektende tragfähig sein: organisatorisch, methodisch, personell.
  • Management-Verankerung: Prozessmanagement ist Führungsaufgabe, nicht nur ein Projekt.